Eine Killermaschine, die plötzlich verschwindet - genau das, was die Welt braucht.

—   Aloy, bei der Sichtung eines Pirschers


Der Pirscher ist eine Kampfmaschine der Mittelklasse. Im Gegensatz zu den anderen Kampfmaschinen, die eher offen und aggressiv angreifen, geht der Pirscher dank seines Tarngenerators verdeckt vor und lauert seiner Beute im tiefen Dschungel auf. Das macht ihn zu einem gefährlichen Jäger. Diese Maschine wurde erstmals im achten Jahr der Herrschaft von Sonnenkönig Jiran (dem Jahr 3024 CE) im Carja-Sonnenreich gesichtet.

Pirscher sind extrem schnell und wendig, ihr Pfeilgewehr eine Scharfschützenwaffe mit hoher Reichweite und Präzision, hohem Durchschlag und hohem Schadenspotenzial. Zusätzlich verfügt der Pirscher für den Nahkampf über Minenwerfer, diese Minen sind nicht nur Sprengfallen, sondern auch Signalgeber. Nähert man sich einer solchen Mine, feuert sie eine schrill pfeifende Signalrakete ab, die dem Pirscher die Anwesenheit von Beute signalisiert.

Die Maschine ist von Kopf bis Fuß auf die Rolle als Heckenschütze ausgelegt, daher sollte man den Pirscher auch da suchen, wo Heckenschützen für gewöhnlich anzutreffen sind. Am Boden findet man ihn eher selten, er bevorzugt erhöhte Positionen und versteckt sich gern an den Seiten von Trümmern und Felsen oder im Unterholz. Um alles noch übler zu machen, sind Pirscher meistens in Gruppen unterwegs und nehmen ihren Gegner ins Kreuzfeuer..

Kampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben seinem Pfeilwerfer und Minenwerfer hat der Pirscher wie jede andere Maschine diverse Nahkampfattacken, um sich gegebenenfalls zu verteidigen.

  • Pfeilgewehrschuss (Fernkampf.png)
  • Minenwurf (Explosion)
  • Kieferstoß (Nahkampf.png)
  • Klauenschlag (Nahkampf.png)
  • Kieferstoß-Sprungangriff (Nahkampf.png)
  • Klauenzorn (Nahkampf.png)
  • Schwanzhieb (Nahkampf.png)

Schwächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pirscher ist aufgrund seiner leichten Panzerung anfällig für Schockwaffen und zudem nicht sehr stabil gebaut - seine Bestimmung ist nicht der offene Nahkampf, sondern das Guerilla-Gefecht: Bemerken, belauern, zuschlagen, tarnen, Positionswechsel, auf ein Neues.

Seine Stärken liegen in seinem Tarnfeld und seinem Gewehr. Das Tarnfeld verbirgt den Pirscher perfekt, wenn er sich nicht bewegt, flirrt aber in der Bewegung und muss im Kampf gelegentlich abgeschaltet werden. Die Kanone lädt vor dem Schuss zudem deutlich hörbar auf und erzeugt ein deutlich sichtbares Mündungsfeuer beim Aufladen. So lange der Pirscher über seine Primärwaffe verfügt, wird er den Nahkampf nach Möglichkeit vermeiden, den Gegner aus der Distanz unter Beschuss nehmen und jedem Annäherungsversuch ausweichen, wobei er seinen Rückzug mit dem Minenwerfer deckt.

Nimmt man ihm Primärwaffe und Tarnfeld, nimmt man ihm seine größten Vorteile. Allerdings geht der Pirscher dann in den Nahkampf, in dem er durch seine extreme Wendigkeit und Schnelligkeit immer noch übel austeilen kann.

Einen Pirscher erledigt man am Besten, indem man ihn zuerst bemerkt und ihm mit Zersprengern aus dem Hinterhalt Tarnfeld und Gewehr nimmt. Anschließend empfiehlt es sich, ihn nach Möglichkeit zu schocken und einzufrieren. Direkt im Anschluss sollte man ihn mit Pfeilen bepflastern. Wenige Treffer reichen dann aus, um die Maschine zu zerstören. Sehr effektiv sind auch die zeitverzögerten Klebegranaten, da man dem Pirscher aus dem Hinterhalt mehrere davon anhängen kann, bevor die erste explodiert.

Die in Pirscherregionen zu findenden Signalminen können gegen den Pirscher verwendet werden - sie verraten durch ihr rotes Leuchten zunächst einmal seine Anwesenheit und durch das gezielte Auslösen eines Signals kann der Pirscher bewusst an eine Stelle gelockt werden, an der man selbst Fallen ausgelegt hat. Allerdings sollte man dabei berücksichtigen, dass selten nur ein Pirscher in der Gegend ist und sie alle(!) auf das Signal reagieren.

Beim Pirscher wird man vom Jäger auch schnell mal zum gejagten

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