Ourea war eine Banuk-Schamanin und die Schwester von Aratak. Sie war die treibende Kraft hinter den Bemühungen, eine Expedition zum Donnerkamm zu führen, um dort den Dämon zu bekämpfen. Ourea ist neben Aratak der Hauptcharakter im DLC The Frozen Wilds.

Frühes Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Oureas Kindheit oder frühe Jahre ist nichts bekannt. Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt zwischen 3028 und 3035 gelangte sie jedoch während der Roten Raubzüge auf der Flucht vor den Carja in die Ruinen der Hilfskontrollstation des Projekts Firebreak. Die Künstliche Intelligenz Cyan rettete Ourea, indem sie die Zugänge zur Anlage versiegelte und die Schamanin wurde für die KI zu einer Art Freundin. Ourea reparierte mit Cyans Anleitung deren beschädigte Systeme und berichtete der "Stimme" im Donnerkamm ausführlich von der Außenwelt.

Im Jahr 3034 oder 3035 wurde Cyan über eine Netzwerkschnittstelle von außen kontaktiert. In der Annahme, es handle sich um technisch höherentwickelte Menschen, gestattete die KI den Kontakt. Doch über die Schnittstelle drang stattdessen die Gaia-Subroutine Hephaestus in Cyans System ein und übernahm die Kontrolle. Hephaestus wandelte die Anlage in eine Brutstätte um und nutzte Firebreak fortan, um neue Maschinen herzustellen, mit denen er die von ihm als Bedrohung angesehene Menschheit bekämpfen wollte. Ourea wurde auf diese Ereignisse aufmerksam, als der Kontakt zwischen ihr und der "Stimme" ohne erkennbare Gründe abbrach und der Weg plötzlich versperrt war, während sich zeitgleich Rauch über dem Donnerkamm zu erheben begann.

Donnerkamm-Expedition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 3039 unternahm Ourea zusammen mit ihrem Bruder Aratak und dessen Werak den Versuch, zum Donnerkamm vorzudringen, doch sie scheiterte an der neuen, massiven Brutstätten-Tür, die Hephaestus errichtet hatte. Die ihnen entgegen gesandten dämonischen Maschinen zwangen Ourea und ihre Begleiter unter schweren Verlusten zum Rückzug. Im Anschluss weigerte sich Aratak, zum Donnerkamm zurück zu kehren, bevor er nicht mehr Jäger unter seinem Kommando versammelt hätte. Außerdem äußerte er die Absicht, Ourea die Teilnahme an einer weiteren Expedition nicht zu gestatten. Diese Entscheidung, obwohl erkennbar aus Sorge um die Sicherheit seiner Schwester getroffen, verärgerte Ourea und führte zum Streit zwischen den Geschwistern.

Zusammentreffen mit Aloy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hilfskontrollzentrum.jpg

Nach dem Desaster der ersten Expedition und ihrem Zwist mit Aratak zog sich Ourea in ihre Zuflucht zurück - jene Hilfskontrollstataion, in der sie erstmals auf die "Stimme" getroffen war. Dort hoffte sie, irgendwie den Kontakt wieder herstellen zu können. Überraschend tauchte Aloy in der Station auf und beim Versuch, Ourea zu zeigen, wie sie hinein gelangt war, stellte sie zudem Kontakt mit Cyan her. Die KI konnte nur kurz ungehindert sprechen und um Hilfe ersuchen, bevor der Dämon sie wieder unterwarf. Daraufhin erzählte Ourea Aloy alles über die Ereignisse und die beiden Frauen taten sich zusammen, um gemeinsam zum Donnerkamm vorzudringen. Ourea unterstützte Aloy auch dabei, sich unter den Banuk einen Ruf zu erwerben und verlieh ihrer Herausforderung an Aratak um die Führung des Weraks den nötigen Rückhalt.

Zweite Expedition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ourea, Aratak und Aloy.jpg

Ourea gehörte zusammen mit Aloy und Aratak zur zweiten Expedition, die zum Donnerkamm vordrang. Die Drei infiltrierten erfolgreich den Berg und drangen ins Herz der Anlage vor, auf ihrem Weg zerstörten sie unter anderem einen dämonischen Donnerkiefer. Auf dem Weg enthüllte sich die wahre Identität des Dämons, Hephaestus, und Ourea erkannte das Ausmaß und die wahre Bedeutung der Ereignisse. So informierte Cyan sie unter anderem über die Bedrohung durch die neuen Kampfmaschinen, die Hephaestus im Donnerkamm baute. Das Ausmaß der Veränderungen und Zerstörungen stürzten Ourea indes auch in tiefe Trauer, die zeitweise in Verzweiflung ausartete. Obwohl Aratak sie erneut darum bat, sich im Fall der Fälle in Sicherheit zu bringen, bestand sie darauf, bis zum Ende dabei zu sein. Nachdem Aloy, Ourea und Aratak erfolgreich eine Feuerklaue zerstört hatten, die den Kern verteidigte, musste Ourea mitansehen, wie der Dämon massive Energien durch den Kern sandte, um Aloy daran zu hindern, diesen zu überbrücken. Als Aloy von den starken Stromstößen überwältigt wurde und das Bewusstsein verlor, ergriff Ourea Aloys Speer und setzte die Überbrückung fort, nun ebenfalls den immer stärkeren Energiestößen ausgesetzt.

Es gelang ihr, die Überbrückung zu beenden und damit Cyan zu befreien, aber der Preis für diesen Sieg war Oureas eigenes Leben. Aufgrund der eingeleiteten Selbstvernichtung der Anlage musste Aratak ihren Leichnam im Kernraum zurücklassen, wo er zusammen mit der Anlage durch Lavaeruptionen vernichtet wurde.

Vermächtnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wir sind Banuk.jpg

Ourea war maßgeblich für den Sieg über Hephaestus verantwortlich und rettete damit nicht nur den Schnitt, sondern wahrscheinlich die Bevölkerung des gesamten Kontinents. Ihr Tod wurde von Aratak, Aloy und Cyan sowie dem Werak betrauert. Cyan baute im Anschluss Kontakte mit Aratak auf und dieser schloss ebenfalls Freundschaft mit der KI, während Cyan damit begann, Aratak in die Geheimnisse Firebreaks und auch einiger der Welt der Alten einzuführen.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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