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Der Hartz-Timor-Schwarm war die Roboterstreitmacht des Konzerns Hartz-Timor, eines der größten und mächtigsten globalen Konzerne des Jahres 2064.

Der Konzern war reich und mächtig genug, um eigene Militäreinheiten aufzustellen, komplett zu automatisieren und mit den neuesten Kampfrobotermodellen, der sogenannten Chariot-Linie von Faro Automated Solutions, auszurüsten. Mit diesen Einheiten kämpfte Hatz-Timor gegen die Flotten anderer Konzerne (beispielsweise Metallurgic International) oder die Armeen ärmerer Länder der "Dritten Welt", um sich die Kontrolle über benötigte Ressourcen oder Territorien zu sichern. Einsätze dieser Art waren vor allem unter den Konzernflotten nach der Großen Rückforderung gang und gäbe und wurden (von denen, die davon profitierten) allgemein als Teil legitimer Interessenwahrnehmung betrachtet.

2064 entwickelte der Hartz-Timor-Schwarm nach einem Einsatz im Südpazifik/Antarktis jedoch eine Fehlfunktion. Nach dem erfolgreichen Einsatz reagierten die Roboter nicht auf ihren Deaktivierungsbefehl, trennten stattdessen die gesamte Kommandokette und begannen, sich mittels der Horus-Titanen unkontrolliert zu replizieren.

In ihrem unersättlichen Bedarf an Treibstoff begannen die Roboter, deren Zahl exponentiell wuchs, alle erreichbare Biomasse zu absorbieren. Sie vernichteten unterschiedslos jedes Leben. Zudem übernahm der Schwarm alle automatisierten Kampfeinheiten, die ihm entgegen geschickt wurden. Aus dem Hartz-Timor-Schwarm wurde so innerhalb kürzester Zeit die Faro-Plage, die bis 2066 die menschliche Zivilisation und bis 2068 alles Leben auf der Erde auslöschte.

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