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Die Mörderklaue

Die Mörderklaue ist eine Nebenaufgabe im DLC The Frozen Wilds und nur dort verfügbar.

Im Banuk-Lager Langkerbe trifft Aloy auf den alten Banuk-Jäger Umnak, der ihr von einer legendären Maschine berichtet. Diese habe im Lauf der Jahre zahllose Jäger getötet, darunter Umnaks Freund und Werak-Chief. Umnak wiederum, der ebenfalls einen legendären Ruf als Maschinenjäger besitzt, hat diese Maschine jahrelang verfolgt, wann immer Nachricht von ihrem Erscheinen ihn erreichte. Nun ist sie im Schnitt aufgetaucht, aber Umnak hat erkannt, dass er selbst mittlerweile zu alt ist und nur eine weitere Leiche auf dem Totenhaufen der Maschine werden würde.

Aloy kann ihm anbieten, die Maschine für ihn zu jagen. Umnak schickt sie daraufhin in den äußersten Nordosten des Schnitts, in ein isoliertes Tal. Dort treibt sich die Mörderklaue herum.

Bei ihrer Ankunft stellt Aloy fest, dass es sich bei der Mörderklaue um einen dämonisierten Steinbrecher handelt. Wenn sie den Kampf aufnimmt, muss sie sich zudem mit einem Kontrollturm in der Nähe befassen, dessen Signale ansonsten den Steinbrecher unterstützen.

Sobald sie die Maschine besiegt hat, kann sie Umnak von ihrem Erfolg berichten und die Mission ist abgeschlossen.

Anmerkung[]

Die Mörderklaue ist einer der gefährlichsten und schwierigsten Gegner in Horizon Zero Dawn, vor allem auf den höheren Schwierigkeitsstufen. Sie verhält sich zwar "nur" wie ein normaler Steinbrecher, ist aber schneller, aggressiver und vor allem wesentlich durchschlagskräftiger. Auf Ultra-hart kommt noch erweiterte Wahrnehmung dazu, kombiniert mit der widerlichen Tatsache, dass praktisch jeder ihrer bevorzugten Angriffe das Potenzial hat, selbst eine komplett austrainierte und ausgerüstete Aloy per One-Shot zu erledigen.

Die Mörderklaue hat die für Steinbrecher gewohnte Kampftaktik, sich praktisch ständig im Untergrund aufzuhalten und nur für blitzartige Angriffe an die Oberfläche zu kommen. Das stellt sich dann dergestalt dar, dass die Maschine im Untergrund herumrumpelt und plötzlich per Sprungattacke mit tödlicher Wucht auf Aloy losgeht, um sofort wieder abzutauchen. Dabei richtet sie auch noch eine Art von Flächenwuchtschaden an, selbst wenn Aloy rechtzeitig ausweichen kann. Alternativ imitiert sie einen Weißen Hai und greift unmittelbar senkrecht von unten an, um ebenfalls sofort wieder abzutauchen. Steht Aloy auch nur einen Sekundenbruchteil zu lange an der falschen Stelle, bedeutet das mit großer Wahrscheinlichkeit das Ende. Große Felsformationen bieten keinen Schutz, die Mörderklaue schlägt einfach durch sie hindurch. Jeder dieser Angriffe bietet nur wenige Möglichkeiten und sehr schmale Zeitfenster, um Gegenangriffe zu landen.

Wie bei gewöhnlichen Steinbrechern besteht die beste Taktik darin, die Maschine erst aus der Deckung zu beobachten und ihre Wege zu ermitteln, um sie dann so schnell wie möglich an die Oberfläche zu zwingen, also ihre vier Grabschaufeln zu zerstören. Sobald das gelungen ist, hat die Maschine viel von ihrer Gefährlichkeit verloren. Einfacher wird dies, wenn Aloy es generell vermeiden kann, dabei entdeckt zu werden. Ideal sind hier die Drahtfallen, vorzugsweise Spreng- und Feuerdrähte, da sie auch über Distanz gelegt werden können, ohne sich zu bewegen oder die Deckung zu verlassen. Gelingt es, die Maschine in die Drähte zu locken, können zumindest die vorderen Schaufeln zerstört werden und die Maschine nimmt Schaden. Natürlich wird der Steinbrecher daraufhin aggressiv reagieren - bleibt Aloy aber weit genug weg in Deckung und unentdeckt, wird die Maschine zwar die Umgebung bombardieren, schließlich aber ihre gewohnte Routine wieder aufnehmen, so dass sich das Spiel wiederholen lässt. Grundsätzlich lässt sich die Maschine so auch mit etwas Geduld komplett zerstören.