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Carja - Wüste / Ödlichtsiedlung / kleiner Getränkeladen / auf einem Regal

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Mythen der Alten

Jeder gläubige Carja weiß, dass die Wahrheit der Alten in den Artikeln über den Sonnenglauben geschrieben steht. Eine Zeit der Dämmerung kam über sie, wie es der Lauf der Dinge ist, gefolgt von einer langen Nacht und schließlich der Geburt unserer Vorfahren am neuen Morgen. Seit diesem Morgen folgt die Geschichte der Carja dem Pfad der Sonne, nicht dem verblassten Ruhm derjenigen, die so lange vor uns kamen (sogar die Blätter der Alten , die Araman fand, sind längst zu Staub zerfallen).

Doch trotzdem werden hier zu Studienzwecken die fantastischen Vorstellungen über die Alten im Glauben anderer Stämme vorgestellt, was einen Einblick in die primitive Weltsicht dieser Stämme vermitteln soll.

Die Oseram , wie wohl zu erwarten ist, sehen die Geschicke der Welt als ein Gerät an, in dem alles mechanischen, starren Abläufen folgt, und nicht dem göttlichen Rhythmus der Sonne. Die Wege der Stämme, der Jahreszeiten, sogar der Sterne in der Nacht - alles soll durch diesen ineinandergreifenden und komplizierten Mechanismus bedingt sein. Die Alten hatten die Aufsicht über diese große Maschine, aber sie vernachlässigten ihre Pflicht, sie zu warten.

Und so kam es zum Verfall der Weltmaschine, und die Zivilisation der Alten verfiel mit ihr. Heute nutzen die Oseram ihren Mythos, um andere Stämme als nachlässig zu beschimpfen und auf ihre eigene Wichtigkeit zu pochen. Wie praktisch für sie, dass nur ihre Bastler und Metallarbeiter die Geheimnisse dieser Maschine entschlüsseln und sie mit ihrem Einfallsreichtum verbessern könnten!

Einer noch fantastischeren Glaubensgeschichte folgen die barbarischen Nora . Sie glauben, dass sich die Alten von den Lehren des weiblichen Nora-Gottes, der Urmutter , abwandten und sich mit den Maschinen zusammentaten, um ihre mächtigen Städte zu bauen. Als es den Maschinen nicht gelang, die Nora auf ihre Seite zu ziehen, sammelten sie sich unter der Führung eines "Metallteufels" und griffen die Urmutter an. Aus Rache entriss diese den Maschinen ihre Weisheit, sodass sie als geistlose Metallbestien zurückblieben, wie wir sie heute kennen.

Ohne die Hilfe der Maschinen mussten die Alten als Verbannte durch die Welt ziehen und durften nie wieder in die abgeschiedene Heimat der Nora und ihrer seltsamen weiblichen Rituale zurückkehren. Von den Überlebenden dieser sogenannten Bestrafung stammen alle anderen Völker ab, und darum misstrauen die Nora allen, die außerhalb ihrer Grenzen stehen: Denn wir sind die Nachkommen der "Ungläubigen" und scheuen die Verlockungen der alten Welt nicht.

Überraschenderweise sind es die Banuk , deren Glaube unserem am stärksten ähnelt, obwohl auch ihre Mythologie an vielen Stellen äußerst bizarr ist. Sie glauben, dass die Alten selbstgefällig wurden und dachten, sie könnten jede Herausforderung meistern. Dieser Stolz soll ihr Untergang gewesen sein. Deshalb schenken die Banuk ihnen nicht mehr Aufmerksamkeit als jedem anderen Stamm, der in den harten Bedingungen des Banuk-Landes sein Ende fand.

Vielmehr verweisen viele Banuk-Jäger darauf, dass es in Ban-Ur keine Ruinen gibt, was für sie beweist, dass die Alten nie stark genug waren, den Herausforderungen des Landes zu trotzen. Sie behaupten, dass nur die Maschinen und die Banuk dort je gelebt haben und sie somit nichts von den Alten lernen können.

Die fernen Utaru glauben dagegen, dass die Alten immer noch ständig bei ihnen sind. In der Utaru-Kultur werden die Toten der Erde zurückgegeben - sie nähren das Land und leben so durch neues Wachstum weiter. Solange man sich an die Toten erinnert, sollen diese zu reichen Ernten beitragen. Die Utaru sehen die Fruchtbarkeit ihres Landes, Reinklang, als Beweis für diesen einzigartigen und verstörenden Kreislauf an.

Und dann sind da noch die Tenakth . Leider gibt es so wenige lebende Tenakth-Gelehrte, dass wir keinerlei Kenntnisse über diesen Stamm haben. Soweit man weiß, scheinen sie aber kein bestimmtes Konzept einer Entstehungsgeschichte oder eines Glaubens zu haben. Doch natürlich erhebt auch das einen Gelehrten aus Meridian über einen blutrünstigen Räuber - die Gewissheit, dass das Licht der Sonne alles berührt, so seltsam und unwahrscheinlich die Geschichten auch sein mögen.