Aratak ist ein Anführer eines Banuk-Weraks im Schnitt und Bruder von Ourea.

Frühere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aratak wuchs wie Ourea in Sangesgrund auf, als Mitglieder des stärksten Weraks im Schnitt. Als Erwachsener wurde er Häuptling des Weraks, vermutlich indem er den damaligen Häuptling herausforderte und obsiegte.

Die Roten Raubzüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aratak kämpfte während der Roten Raubzüge gegen die Carja. Seine Entschlossenheit in dieser Zeit war legendär. Es ist bekannt, dass er bei Gefechten gegen die Carja 23-mal verwundet worden ist, doch er klagt kein einziges Mal über eine dieser Verletzungen.

Als Ourea während eines Überfalls gefangen genommen wurde, hatte Aratak keine Ahnung, ob er sie jemals wiedersehen würde, aber er hielt fest an dem Banuk-Credo" Wir überleben und wir siegen... bis wir es nicht mehr tun"

Als ihr Häuptling und darüber hinaus als ihr Bruder war er betrübt, dass er sie nicht beschützen konnte, und beschloss, dass er es immer tun würde, sollte sie jemals zurückkehren. Dies führte zu Spannungen zwischen den beiden in den Jahren nach dem Ende der Raubzüge, als sie schließlich zurückkehrte.

CYAN[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ourea in den Schnitt zurückkehrte, erzählte sie Aratak von einem Geist, gefangen auf der Spitze des Donnerkamms. Sie war dem Geist begegnet, als sie vor Carja-Angreifen in eine Anlage der Alten geflohen war, von der sie annahm, dass es sich um einen Tempel handelte. Ourea und der Geist formten eine starke freundschaftliche Bindung. Sie glaubte, das es von der allumfassenden mystischen Energie in der Banuk-Religion, bekannt als Blaues Licht getrennt war. Jedoch hatte der Geist Ourea um Hilfe gebeten, da eine böswillige Entität ihn gefangen genommen und versklavt hatte, die unter den Bewohnern des Schnitts als Dämon bekannt wurde.

Der Geist war tatsächlich Cyan, eine künstliche Intelligenz des 21. Jahrhunderts. Der vermeintliche Tempel ist eigentlich die Einrichtung eines Projekts der Alten, bekannt als Projekt Firebreak und der Dämon war eigentlich die KI Hephaestus, eine ehemalige untergeordnete Funktion von Projekt: Zero Dawns oberster Kontroll-KI Gaia. Seine Aufgabe war es, Terraforming-Maschinen nach Gaias Entwürfen zu bauen. Jedoch war er eine eigenständige KI geworden und hatte eine Feindseligkeit gegenüber den Maschinen jagenden Menschen entwickelt. Er hatte Cyan versklavt, um Firebreak einzusetzen, um dort mehr Maschinen zu bauen.

Die erste Expedition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aratak erklärte sich bereit, Cyan zu befreien. Er versammelte einen Trupp der besten Jäger der Weraks und unternahm unter der Führung von Ourea eine Expedition zum Donnerkamm. Die Expedition schlug katastrophal fehl. In den Jahren, in denen Ourea abwesend war, hatte Hephaestus seinen Plan für Firebreak ausgeführt: den Bau einer Brutstätte namens Epsilon. Hier entwickelte und baute Hephaestus neuere, gefährlichere Maschinen, die ausschließlich für den Kampf gegen Menschen gedacht sind.

Hephaestus hielt Cyan tief in Epsilon gefangen, die Tür der Brutstätte war völlig unzugänglich für jeden Jäger, und der Weg durch Firebreak zur Tür wurde von so genannten "Dämonisierten Maschinen" bewacht, Gaia-Maschinen unter direkter Kontrolle durch Hephaestus, stärker und aggressiver als alle anderen Maschinen. Der größte Teil von Arataks Gruppe wurde getötet, was den Werak seine besten Jäger kostete. Aratak, Ourea und die Überlebenden mussten sich zurückziehen und flohen aus dem Donnerkamm. Zwar war Aratak entschlossen, eine zweite Expedition zum Berg zu führen, weigerte sich aber, seiner Schwester erneut die Teilnahme zu gestatten. Das führte zum Streit mit der erbosten Ourea.

Aloy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ankunft von Aloy entschied diese Situation. Sie wusste von Hephaestus und war zum Schnitt gekommen, um Berichten über die veränderten, aggressiveren Maschinen der Region nachzugehen, in dem Verdacht, dass Hephaestus dafür verantwortlich war. Aratak schenkte ihr kaum Beachtung und beantworte ihre Fragen kurz nach ihrer Ankunft abweisend. Er war jedoch gezwungen, sie viel ernster zu nehmen, als sie ihm zu seinem völligen Unglauben formell zum Kampf um die Führung des Weraks herausforderte. Dies geschah auf Anregung von Ourea, denn diese sah darin den einzigen Weg, um an der geplanten zweiten Expedition zur Donnerkamm teilnehmen zu können. Aratak hatte keine andere Wahl, als zu akzeptieren, da Ourea Aloys Herausforderung unterstützte, und stimmte zu. Er versprach wütend, Aloy im darauffolgenden Wettbewerb zu schlagen.

Der Wettbewerb wurde abgehalten und Aloy besiegte ihn knapp bei den ersten beiden Prüfungen. Aber die dritte und letzte Prüfung wurde zu einer Tortur, die weitaus gefährlicher war als der gesamte Wettbewerb. Drei Frostklauen griffen unerwartet beim Schauplatz der Prüfung an. Während Aratak sich behauptete, tötete Aloy praktisch alle drei Frostklauen im Alleingang. Arataks Reaktion bewies seine Ehre, Integrität und Einhaltung der Banuk-Kultur, indem er Geschicklichkeit respektierte und sonst nichts: Als die Werak-Mitglieder den Wettbewerb aufgrund der Unterbrechung durch die Frostklauen für null und nichtig erklären wollten, erklärte Aratak das dies nicht der Fall war. Aloy, nicht er, besiegte die drei Maschinen, von denen alle wussten, das sie tödlicher waren als alles was die eigentliche dritte Prüfung forderte. Ohne zu zögern gab er Aloy die Position des Häuptlings, und erklärte sich zu einem ihrer Jäger. Der Rest des Weraks schloss sich ihm an. Seine erste Handlung war die Bitte, ihm zu erlauben Aloy und Ourea in den Donnerkamm zu begleiten. Aloy stimmte zu, wobei Ourea die Expedition auf Aloy, sich selbst und Aratak beschränkte.

Die zweite Expedition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei erreichten die äußere Grenze des Projekts Firebreak, betraten die Einrichtung und machten sich auf zur Brutstätte Epsilon. Dieses Mal schaffte die Expedition es erfolgreich an den Maschinen vorbei, die den Weg bewachten, und Aloy überbrückte mit ihrem Fokus und ihrem Speer die Brutstättentür. Die Gruppe machte sich auf den Weg durch die Einrichtung zur Hauptkommadozentrale, in der Cyan festgesetzt war. Aloy versuchte die KI zu befreien, aber Hephaestus Kontrolle war zu stark. Die einzige Möglichkeit bestand darin, den nahe gelegenen Kern der Brutstätte außer Gefecht zu setzten. Von Aloy gewarnt, dass Hephaestus alles schicken würde was er hat, bat Aratak Ourea sich rauszuhalten und Aloy und ihm selbst den Kampf zu überlassen, denn Aratak machte sich Sorgen um die Sicherheit seiner Schwester. Gleichzeitig wusste Aratak bereits, dass Ourea nicht zurückstehen würde.

In diesem Gespräch wurde die Kluft zwischen ihnen geheilt und ihre geschwisterliche Liebe wurde offensichtlich. Um Aloy und ihre Gefährten den Kern erreichten, sandte Hephaestus ihnen seine neueste Entwicklung entgegen: eine Feuerklaue. Aufgrund Aloys Versuch Cyan zu befreien, begann Hephaestus zudem damit, diese neuen Kampfmaschinen in den Schnitt frei zu lassen.

Oureas Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als letzten Versuch, den Kontrollverlust zu verhindern, sandte Hephaestus eine starke statische elektrische Entladung durch den Kern. Als Aloy erneut versuchte, den Kern zu überbrücken, wurde sie von den Schocks gelähmt. Aber Ourea war entschlossen, Cyan zu befreien, auch wenn es sie das Leben kostete.

Sie beendete die Überbrückung und befreite Cyan, starb aber an der Entladung. Von Trauer geplagt, war Aratak versucht zu bleiben und selbst zu sterben, als Cyan eine Kettenreaktion auslöste, die Epsilon zu zerstören begann. Aloy ermutigte ihn jedoch zur Flucht und ermahnte ihn mit dem Wissen, dass Ourea niemals gewollt hätte, dass er dort sterben würde. Als er seinen Kummer überwunden hatte, entkam er mit Aloy aus der Brutstätte, als diese explodierte, und nahm Oureas Anhänger als Erinnerung mit.

Leb wohl, Aloy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrer Flucht begab sich Ararak zu Oureas Zuflucht, der Ort an den sich Cyan nach ihrer Befreiung selbst versetzt hat, nachdem er Aloy gebeten hatte, sie dort zu treffen. Oureas Zuflucht war tatsächlich die Hilfskommandozentrale von Projekts Firebreak und fortan die Hauptkontrolle.

Als Aloy eintrat, hörte Aratak eine Audioaufnahme von Ourea, in der sie Cyan mitteilte, dass sie seine Hilfe in Anspruch nehmen würde, um sie aus Hephaestus Gewalt zu befreien. Die Liebe und Bewunderung, die sie für Aratak empfand, wurde in der Aufnahme deutlich. Mit dem Rücken zu Aloy hörte Aratak fast unter Tränen zu, sein Kummer war offensichtlich. Als er bemerkte, dass Aloy hinter ihm war, fasste er sich und ging nach draußen, wobei er Aloy und Cyan zurückließ, um sich zu unterhalten. In seinem anschließenden Gespräch mit Aloy fragte sie ihn, ob er sie für Oureas Tod verantwortlich machte, da es ihre Ankunft im Schnitt war, die die Ereignisse auslöste, die dazu führten.

Aratak machte klar, dass er es nicht tat, denn sie starb, indem sie das tat, woran sie glaubte, und er verstand jetzt, warum es ihr so ​​wichtig war, Cyan zu helfen. Aloy wusste, dass sie den Schnitt verlassen musste, um ihre Mission gegen Hades und die Eklipse fortzusetzen, und gab ihm die Führung des Weraks zurück. Als er zustimmte, bat er sie um Unterstützung, um die Feuerklauen zu beseitigen, die Hephaestus vor der Zerstörung aus Epsilon entlassen konnte. Aloy stimmte dem zu. Die beiden hatten ein weiteres Gespräch, nachdem sie zusammengearbeitet hatten, um zwei der Maschinen zu töten. Er beschloss, die Werak fortan Cyan beschützen zu lassen, und verabschiedete sich dann von ihr. Sein Respekt und seine Kameradschaft zeigten sich in seinem Tonfall.

Wiedersehen mit Aloy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die Eklipse kurz davor ist Meridian anzugreifen, erreicht die Kunde davon den Schnitt. Aratak entscheidet sich aus Respekt für Aloy als Krieger, Jäger und Anführer, sich ihr anzuschließen. Sie war angenehm überrascht, ihn zu sehen.

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